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Montag, 4. März 2019

Michaelstein, Volkmarskeller und Otto-Ebert-Brücke - Harzer Wandernadel

Diese Tour bei Blankenburg haben wir uns mal wieder nach dem Wetter ausgesucht :)
Da es hier keine Aussichten gab, war sie perfekt für letzten Samstag.

Auch bei dieser Wanderung gab es drei Stempelstellen der Harzer Wandernadel

  • HWN 059 - Klostergrund Michaelstein
  • HWN 079 - Otto-Ebert-Brücke
  • HWN 087 - Volkmarskeller

Die Wanderung haben wir zweigeteilt, denn die Runde wäre sonst für unseren "Wohlfühlradius" zu groß geworden. 

Also sind wir am Klostergrund Michaelstein gestartet. Das ist inzwischen kein Kloster mehr, sondern beinhaltet Hotels und Restaurants. Alles aber toll belassen, steht ja auch unter Denkmalschutz.

Klostergrund Michaelstein
Klostergrund Michaelstein

Einige Fischteiche gehören dazu, wo wahnsinnig viele Karpfen und einige Forellen zu sehen waren. Hinter den Fischteichen ist die Stempelstelle 59 der Harzer Wandernadel. Von dort aus geht man dann auch auf einem herrlichen Waldpfad weiter. 

Also wir sind dort zumindest weiter, direkt am Klostergrundbach lang. Eigentlich führt daneben ein breiterer Forstweg und das wäre unser Weg gewesen. Haben wir aber erst gar nicht gemerkt :)
Unser Weg war auch viel schöner :o
Dadurch sind wir aber auch einmal falsch gelaufen. Wir wussten, der Weg führt geradeaus weiter zu Volkmarskeller. Aber wir waren ja gar nicht auf dem Weg, der geradeaus weiterführte. Also sind wir auf dem Pfad weiter geradeaus und das war falsch. Wir mussten dann ein kleines Stück zurück um auf dem eigentlichen Weg weiterzugehen.

Es geht durch einen schönen Laubwald mit Felsen und Bächen (aber eben auf einer breiten Forststraße) stetig bergan bis zur Stempelstelle 87 der Harzer Wandernadel, Volkmarskeller. Hier sollte man nicht nur stempeln, sondern auch die paar Schritte weiter und dann ein Stück hoch in den Wald gehen. Denn dort ist Volkmarskeller - eine Höhle mit zwei Eingängen. 

Stempelstelle 87 der Harzer Wandernadel
Volkmarskeller

Danach sind wir wieder zurück, dieses mal bewusst auf den schönen Pfad, aber dieses mal auf der anderen Seite der Teiche lang.
Wir waren übrigens erstaunt, wie viele Menschen hier unterwegs waren! Normalerweise sind wir so gut wie immer alleine im Wald, höchstens an den Stempelstellen trifft man mal jemanden, wenn überhaupt. Aber hier kamen uns auf dem Rückweg sehr viele Leute entgegen. Erst später wurde uns klar, dass das an den Hotels bei Michaelstein lag - dort waren gerade viele Gäste.

Anschließend sind wir zu einer Stelle gefahren, von der die Otto-Ebert-Brücke mit der Stempelstelle 79 nicht mehr weit ist und dort dann noch ein Stück gegangen.

Stempelstelle 79 der Harzer Wandernadel
Otto-Ebert-Brücke

Erst zu der Brücke und weil uns das zu wenig war, sind wir noch auf der anderen Seite der Straße zu der Bielsteinaussicht gelaufen. Weil wir ja auch einen Berg namens Bielstein vor der Haustür haben :) Aber bei uns hat man mehr Aussicht.

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Die Eckpunkte dieser Wanderung:

Tourstrecke insgesamt: 10 km (9 km die Tour Michaelstein - Volkmarskeller plus 1 km die Tour zur Otto-Ebert-Brücke).
Streckenbeschaffenheit: Tolle Waldwege, aber leider nur ein kurzes Stück. Die meiste Strecke ging auf einer breiten Forststraße.
210 m berghoch

Gelaufen am 2. März 2019

Das Video zu der Tour gibt es demnächst auf unserem YouTube Kanal Natur im Harz

Montag, 25. Februar 2019

Harzer Wandernadel: Preußenturm, Försterblick Gernrode und Anhaltinischer Salstein

Wieder haben wir das himmlische Wochenendwetter zum Wandern genutzt :)

Auch bei dieser Wanderung gab es drei Stempelstellen der Harzer Wandernadel

  • HWN 183 - Försterblick Gernrode
  • HWN 185 - Preußenturm
  • HWN 186 - Anhaltinischer Salstein

Gestartet sind wir in Bad Suderode in der Schwedderbergstraße, dort sind einige Parkplätze. Und übrigens auch wunderschöne Häuser. 

Vom Parkplatz aus ging es gleich in einem Laubwald steil berghoch auf den Schwedderberg bis zum Preußenturm mit der Stempelstelle 185 der Harzer Wandernadel. Oben vom Turm hat man eine herrliche Rundum-Fernsicht!

Stempelstelle 185 der Harzer Wandernadel
Preußenturm, Stempelstelle 185 der Harzer Wandernadel

Durch den wunderschönen Laubwald ging es anschließend über die Ölbergshöhe weiter, nun bergab. Kurz vor dem Grubenwasser Belüftungs und Sedimentationsbecken liefen ein paar Rehe. Leider und natürlich hatte ich die Kamera gerade nicht in der Hand, schade :(

Am Becken unten sind wir dann nach links den Stubenbergsweg hochgelaufen zum Försterblick Gernrode mit der Stempelstelle 183 der Harzer Wandernadel. Größtenteils bis auf das letzte Stück war dieses ein breiterer Weg.

Vom Försterblick Gernrode hat man - wie der Name schon vermuten lässt - eine herrliche Aussicht auf Gernrode. Bänke und ein Tisch laden zum Verweilen und genießen ein. Hier haben wir auch eine kleine Pause gemacht :)

Wandern im Harz zwischen Bad Suderode und Gernrode
Försterblick Gernrode, Stempelstelle 183 der Harzer Wandernadel

Anschließend ging es bis zu dem Sedimentationsbecken wieder denselben Weg zurück, und dann über den Hagentalweg am Hagentalbach entlang. Erst über einen weiteren breiteren Weg, dann geht aber rechts ein kleiner Pfad am Bach entlang. An sich ein himmlischer Pfad... wären da nicht sehr, sehr viele und ganz frische Wildschweinspuren gewesen. Den ganzen Weg lang und auch über die ganze Breite. Das war so aufgewühlt, dass man nur schwer gehen konnte und ein wenig unheimlich war uns das auch, weil die Spuren zum Teil wirklich ganz frisch gewesen sein mussten. 

Als der Pfad zuende war kamen wir an die Spinne (eine Kreuzung mit Schutzhütte) und von dort aus ging es den linken Weg neben dem Heckenrosenweg weiter über schöne Wege bis zum Anhaltinischen Salstein mit der Stempelnummer 186 der Harzer Wandernadel. Eine schöne Felsformation mit Ausblick auf das Kalte Tal.

Wandern zwischen Bad Suderode und Gernrode
Anhaltinischer Salstein, Stempelstelle 186 der Harzer Wandernadel

Die noch schönere Aussicht hat man aber etwas unterhalb vom Anhaltinischen Salstein, nämlich von dem Aussichtspunkt Felskanzel! Dort unbedingt auch hinschauen :) Von dort aus sieht man gegenüber im Kalten Tal den Preußischen Saalstein, denn der Anhaltinische Salstein war früher die Ländergrenze zwischen Anhalt und Preußen.

Ab der Felskanzel geht es über einen schönen steilen Pfad runter und dann über den Forstbotanischen Wanderweg weiter runter. Irgendwann begann wieder ein Pfad - die Rodelbahn. Das war nun nicht wirklich ein Pfad (vielleicht war es mal einer), wir sind quasi mitten durch den Wald bis runter in den Kurpark.
So einen Kurpark haben wir noch nie gesehen, denn eigentlich kann man das eher als Kurwald bezeichnen - herrlich natürlich belassen, wirklich ein wunderschöner Kurpark!

Vom Kurpark aus waren es dann nur noch ein paar Schritte bis wir zurück auf unserem Parkplatz in der Schwedderbergstraße waren.

Eine tolle Tour im herrlichsten Frühlings-Sonnenschein :)

Die Eckpunkte dieser Wanderung:

Tourstrecke insgesamt: 9 km (kam einem länger vor, weil es ständig berghoch und bergrunter ging)
Streckenbeschaffenheit: Tolle Waldwege, einige weniger breitere Wege, schöne Pfade und durchweg schöne Stempelstellen!
Teilweise waren die Steigungen ganz schön steil.
260 m berghoch

Gelaufen am 24. Februar 2019

Das Video zu der Tour gibt es demnächst auf unserem YouTube Kanal Natur im Harz




Montag, 18. Februar 2019

Wandern bei Wernigerode: Schloss Wernigerode, Agnesberg, Stapenberg, Ghs. Christianental - Harzer Wandernadel

War das nicht das tollste Wetter seit ewigen Zeiten an diesem letzten Wochenende???
Herrlich! Natürlich haben wir das klasse Wetter für eine schöne Wanderung genutzt :)

Bei dieser Wanderung gab es drei Stempelstellen der Harzer Wandernadel :)

  • HWN 031 - Agnesberg (+ Sonderheft Goethe im Harz)
  • HWN 032 - Ghs. Christianental
  • HWN 033 - Stapenberg

Gestartet sind wir auf dem Parkplatz Am Lustgarten unterhalb des Wernigeröder Schlosses. Natürlich gab es einen Abstecher hoch zum Schloss. Von dort hat man eine herrliche Aussicht auf den Brocken!


Aussicht auf den Brocken
Ausblick auf den Brocken vom Schloss Wernigerode

Weiter ging es über Kleiner-Christianental-Weg und den Annaweg hoch zur Stempelstelle 31 der Harzer Wandernadel - Agnesberg.
Der Aufstieg hat sich gelohnt!!! So eine wunderbare Aussicht auf das Schloss von Wernigerode UND den Brocken. Traumhaft!

Blick vom Agnesberg auf das Wernigeröder Schloss und den Brocken
Aussicht vom Agnesberg auf Schloss Wernigerode und den Brocken

Vom Agnesberg ging es erstmal wieder runter durch herrlichen Mischwald, das nächste Ziel war das Gasthaus Christianental mit der Stempelstelle 32 der Harzer Wandernadel, welches in dem gleichnamigen Tierpark ist. Wir waren mal wieder so früh unterwegs, dass das Gasthaus noch gar nicht auf hatte, noch nicht mal der Kiosk war schon offen.

Da wir diesen Tierpark durch einen Ausflug mit den Enkelkindern dorthin schon kannten, haben wir uns dieses mal nur noch mal die Wildschweine angeschaut, die sind ja gleich nach der Stempelstelle :)

Tierpark Christianental
Wildschweine im Tierpark Christianental

Dann ging es wieder berghoch zu der Stempelstelle 33 der Harzer Wandernadel: Stapenberg. Erst über den Agnesweg, dann über den Botheweg. Anschließend weiter über den Annaweg und den Hermannsweg über den Fenstermacherberg auf den Stapenberg. Eigentlich soll man von dort eine fantastische Sicht auf das Harzvorland und natürlich vor allem auf Benzigerode haben, weil das oberhalb von Benzigerode liegt. Aber leider ist alles schon so zugewachsen, dass man nicht mehr viel sieht.

Stapenberg
Stempelstelle 33 Stapenberg über Benzigerode

Nach einer ausgiebigen Pause ging es über Annaweg, Botheweg und Augustenalle zurück zum Startpunkt. Die Sonne tat so gut, die Wälder und Wege waren herrlich! 

Die Eckpunkte dieser Wanderung:

Tourstrecke insgesamt: 12 km
Streckenbeschaffenheit: Tolle Waldwege, keine einzige Schotterpiste, schöne Pfade!
Teilweise geht es ganz schön steil berghoch, die Wanderung war als schwer gekennzeichnet. Für geübte Wanderer ist das aber gut zu schaffen.
270 m berghoch

Gelaufen am 17. Februar 2019

Das Video zu der Tour gibt es demnächst auf unserem YouTube Kanal Natur im Harz